• Add to: Facebook

Konzept

Kernziel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

 

Offene Kinder- und Jugendarbeit stellt sich den Herausforderungen, die sich aus der Lebenssituation, der Lebenslage und den Lebenserfahrungen junger Menschen ergeben. Die persönlichen und sozialen Gegebenheiten der Besucherinnen und Besucher bestimmen ihre Inhalte, Methoden und Angebotsformen. Sie vereint zentrale, dezentrale und gemeinwesenorientierte Ansätze. Dabei lassen sich folgende Leistungsziele der Offenen Kinder- und Jugendarbeit formulieren:

 

Schaffung niederschwelliger Gelegenheitsstrukturen:

Die Nutzung niederschwelliger Angebote Offener Kinder- und Jugendarbeit folgt dem Prinzip der Freiwilligkeit.

 

Gewährleistung kinder- und jugendgerechter Öffnungszeiten:

In der Offenen Kinder – und Jugendarbeit bedarf es verlässlicher, einfacher und kontinuierlicher Kernöffnungszeiten, die es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, sich sowohl ungezwungen im Jugendhaus aufzuhalten, wie auch an den Gruppenangeboten teilzunehmen.

 

Anlaufstelle für Kinder und Jugendfragen:

Als qualifizierte Pädagoginnen und Pädagogen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur Lobbyisten  für Kinder und Jugendliche, sondern auch Experten für die Angelegenheiten dieser Altersgruppen. Im Rahmen eines Netzwerkes sind sie Ansprechpartner für Institutionen wie Schule, Polizei, Kirche, Vereine und Verbände.

 

Prozessinitiierung informeller Bildung:

Im offenen Bereich wird der Akzent auf informelle Bildungsangebote beispielhaft aus den Bereichen Kommunikation, Kultur, Medien, politische Bildung, Gesundheit und Natur gesetzt. Im Gegensatz zu formaler, zertifizierter Bildung erhalten Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, in ihrem eigenen Tempo und freiwillig ihre Kenntnisse zu erweitern.

 

Ferienbetreuung:

Das Jugendhaus ermöglicht in den Schulferien, im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Winnenden, unterschiedliche Aktivitäten. Außer in den Weihnachtsferien findet in allen Ferien ein Programm statt. Darüber hinaus organisieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Kooperationspartnern ein gesondertes Herbstferienprogramm.

 

 

 

 

 

 

Prinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

 

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird durch grundlegende Prinzipien gestaltet, welche sich im Verlauf langfristiger gesellschaftlicher Veränderungen und Entwicklungen im Alltag bewährt haben. Ohne diese Prinzipien verliert sie wesentlich an ihrer fachlichen Grundsubstanz.

 

Offenheit:

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein offenes System. Sie ist konfessionell und politisch neutral und hält sich offen für soziokulturelle Veränderungen, für die verschiedenen Lebenslagen, Lebensstile und Lebensbedingungen von jungen Menschen. Das heißt auch, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit ein breites und ausdifferenziertes Angebot unterbreitet. Offenheit bedeutet Vielfalt in Bezug auf Dienstleistungen, Arbeitsmethoden und Zielgruppen. Offenheit bedeutet auch flexible und unbürokratische Bereitstellung und Gestaltung von Freiräumen.

 

Freiwilligkeit

Alle Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind freiwillige Angebote für Kinder und Jugendliche. Sie werden in deren freien Zeit wahrgenommen. Dieses Prinzip unterstützt die Selbstbestimmung von jungen Menschen wesentlich. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist Partnerin und Ergänzung der Bildung im formellen Bereich.

 

Partizipation

Dieses Prinzip beschreibt die Arbeits- und Umgangsform mit Kindern und Jugendlichen. Es zielt auf Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung. Die Bedingungen, unter denen Offene Kinder- und Jugendarbeit konkret stattfindet, müssen in jeder Einrichtung im Aushandlungsprozess mit den Beteiligten eigens entwickelt werden. Wegen der fehlenden bürokratischen, formalen Bestimmungen, auf Grund der Freiwilligkeit des Kommens und der sich wandelnden Gruppenkonstellationen, muss immer wieder aufs Neue geklärt werden, was Thema ist, welche Ziele und Inhalte daraus hervorgehen und wie diese methodisch zu realisieren sind.

 

Lebensweltliche und Gemeinwesenorientierung

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit orientiert sich an den Bedürfnissen, Lebenslagen und Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen im Gemeinwesen. Ausgangspunkt der Arbeit bilden die Lebenswelten und die sozialräumlichen Bezüge. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit bleibt nicht an einem Ort verhaftet, sondern agiert in den Lebensräumen von Kindern und Jugendlichen. Dabei ist es auch notwendig, dass eine gesellschaftspolitische Position mit ihnen und für sie eingenommen wird und diese durch Vernetzung, Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit vertreten wird. Diese sind selbständige, wichtige Tätigkeitsfelder der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Lebensweltorientierung ist dabei das grundlegende Denk- und Handlungsprinzip, die Gemeinwesenorientierung konzeptionelles und methodisches Werkzeug.

 

Geschlechtsreflektierter Umgang

Kinder und Jugendliche wachsen in einer zweigeschlechtlichen Welt auf. Rollenzuweisungen und Rollenbilder beschreiben zwei Geschlechtsstereotypen, die sich in den gesellschaftlichen Veränderungen jedoch nicht mehr so halten lassen. Die Suche nach der Identität birgt geschlechtsspezifisch unterschiedliche Schwierigkeiten. Diese sollen in den Angeboten und den Arbeitsprinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit berücksichtigt werden.

 

Reflektierter Umgang mit kulturellen Identifikationen

Die verschiedensten Formen kulturellen Handelns, wie beispielsweise Jugendkultur, Religion, ethnische Identifikation, Sprache, Nationalität, Politik etc. und ihre Wirkung auf Identitäten, spielen für Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit müssen ihre eigenen Haltungen kennen und sich mit ihrer kulturellen Identifikation auseinandersetzen und auch die Kinder und Jugendlichen dazu anregen.

Unsere Öffnungszeiten

Schülercafé "Reläx"

Montag 11:50 Uhr - 14:00 Uhr

Dienstag 11:50 Uhr - 14:00 Uhr

Donnerstag 11:50 Uhr - 14:00 Uhr

 

Haus der Jugend "Juze":

Montag 15-21 Uhr

Dienstag 15-18 Uhr

Mittwoch 15-18 Uhr

Donnerstag 16-21 Uhr

Teenieclub, Jungs & Mädels ab 9 Jahren:

Montag:        15- 18 Uhr

Dienstag:     15 - 18 Uhr

Mittwoch:      15 - 18 Uhr

Donnerstag: 16 - 18 Uhr

 

Jungentreff, Jungs ab 9 Jahren:

Momentan finden diesbezüglich ausgewählte Aktionen statt.

 

Mädchentreff, Mädels ab 9 Jahren:

Momentan finden diesbezüglich ausgewählte Aktionen statt.


Jugendcafé, Jungs & Mädels ab 12 Jahren:

Montag:         18 - 21 Uhr

Donnerstag:  18 - 21 Uhr

 

Offener Treff (nur mit Anmeldung in Kooperation mit der Schulsozialarbeit Winnenden):

Dienstag:      14:00 - 15:45 Uhr

Mittwoch:      14:00 - 16:00 Uhr

 

 


Unsere Adresse

Haus der Jugend Winnenden
Mühltorstraße 25
71364 Winnenden
Tel: (0 71 95) 6 39 28
E-MAIL SCHREIBEN